Die Freuden der Frauen im Gebirge
Ich habe gerade einen Artikel auf sueddeutsche.de gefunden – eine schöne Gelegenheit mal wieder was in unsere Seite zu stellen:
»Frauen erleben auf Bergwanderungen größere Abenteuer als Männer. Das gilt zumindest dann, wenn man die Ergebnisse der modernen Geschlechterforschung aus den Labors auf die Bergwelt überträgt.
Demnach müssen Frauen sich nicht nur stärker anstrengen, um auf die Gipfel zu gelangen, denn ihre Körper bestehen im Durchschnitt zu 30 Prozent aus Muskelmasse, während Männer 40 Prozent aufbieten. Frauen freuen sich auch stärker über die Belohnung des Ausblicks über Täler und Tannenwipfel.
In sämtlichen psychologischen und neurophysiologischen Versuchen, in denen die Gefühle der Probanden eine Rolle spielen, haben Frauen in aller Welt bislang stärkere Reaktionen und Fähigkeiten gezeigt als Männer.
Den Grund dafür sehen Forscher in der vorgeburtlichen Hirnentwicklung und ihren Folgen für die kindlichen Verhaltens- und Erfahrungsweisen: Während im männlichen Gehirn der Botenstoff Testosteron schon im Mutterleib viele Neuronen-Verbindungen kappt und ein Denkorgan schafft, das seine Aufgaben später getrennt voneinander wahrnimmt - hier Gefühl, Mutter, Mitmensch, dort Mobile, Laufstall, Räume und Bäume - bleiben solche Regionen im weiblichen Gehirn stärker miteinander verbunden.
Mädchen spielen liebevoll mit Puppen und kleinen Bettchen und trennen weniger zwischen Sachen und Gefühlen als Jungen, die körperbetonter spielen und mit Spielautos und Holzschwertern mehr abstrakte "Raumerfahrung" sammeln.
Dass Eltern, Freunde und später Lehrer entsprechend auf die Kinder reagieren, mag dazu beitragen, dass sich solche Unterschiede auch noch im Erwachsenenalter zeigen.
Frauen können sich auf Wanderungen besser Wegmarken merken, an denen sie vorbeispaziert sind: Kirchtürme, Springbrunnen, Blumenwiesen. Sie verarbeiten den emotionalen Gehalt der gesehenen Dinge intensiver.
Das führt zu einem weiteren Grund, aus dem Frauen in der Bergwelt größere Abenteuer erleben: Sie verfolgen eine etwas andere Strategie als Männer, wenn sie sich räumlich orientieren - und diese Strategie macht sie zu aussichtsreichen Kandidatinnen für das Abenteuer des Sich-Verlaufens.
Männern, so stellt der britische Psychologe Simon Baron-Cohen fest, "liegen die systematischen Gesetze räumlicher Verhältnisse eher". Das heißt, sie können sich zwar an Blumenwiesen nicht so genau erinnern, wissen aber, dass sie von Norden nach Süden wandern müssen und deshalb bei Gelegenheit rechts abbiegen sollten. Deshalb halten Männer die Landkarte häufiger richtig herum - nur beraubt dieses Vermögen den männlichen Bergwanderer natürlich der Momente wahrer Überraschung und Spannung.«
Viele Grüße und bis bald, Melanie
»Frauen erleben auf Bergwanderungen größere Abenteuer als Männer. Das gilt zumindest dann, wenn man die Ergebnisse der modernen Geschlechterforschung aus den Labors auf die Bergwelt überträgt.
Demnach müssen Frauen sich nicht nur stärker anstrengen, um auf die Gipfel zu gelangen, denn ihre Körper bestehen im Durchschnitt zu 30 Prozent aus Muskelmasse, während Männer 40 Prozent aufbieten. Frauen freuen sich auch stärker über die Belohnung des Ausblicks über Täler und Tannenwipfel.
In sämtlichen psychologischen und neurophysiologischen Versuchen, in denen die Gefühle der Probanden eine Rolle spielen, haben Frauen in aller Welt bislang stärkere Reaktionen und Fähigkeiten gezeigt als Männer.
Den Grund dafür sehen Forscher in der vorgeburtlichen Hirnentwicklung und ihren Folgen für die kindlichen Verhaltens- und Erfahrungsweisen: Während im männlichen Gehirn der Botenstoff Testosteron schon im Mutterleib viele Neuronen-Verbindungen kappt und ein Denkorgan schafft, das seine Aufgaben später getrennt voneinander wahrnimmt - hier Gefühl, Mutter, Mitmensch, dort Mobile, Laufstall, Räume und Bäume - bleiben solche Regionen im weiblichen Gehirn stärker miteinander verbunden.
Mädchen spielen liebevoll mit Puppen und kleinen Bettchen und trennen weniger zwischen Sachen und Gefühlen als Jungen, die körperbetonter spielen und mit Spielautos und Holzschwertern mehr abstrakte "Raumerfahrung" sammeln.
Dass Eltern, Freunde und später Lehrer entsprechend auf die Kinder reagieren, mag dazu beitragen, dass sich solche Unterschiede auch noch im Erwachsenenalter zeigen.
Frauen können sich auf Wanderungen besser Wegmarken merken, an denen sie vorbeispaziert sind: Kirchtürme, Springbrunnen, Blumenwiesen. Sie verarbeiten den emotionalen Gehalt der gesehenen Dinge intensiver.
Das führt zu einem weiteren Grund, aus dem Frauen in der Bergwelt größere Abenteuer erleben: Sie verfolgen eine etwas andere Strategie als Männer, wenn sie sich räumlich orientieren - und diese Strategie macht sie zu aussichtsreichen Kandidatinnen für das Abenteuer des Sich-Verlaufens.
Männern, so stellt der britische Psychologe Simon Baron-Cohen fest, "liegen die systematischen Gesetze räumlicher Verhältnisse eher". Das heißt, sie können sich zwar an Blumenwiesen nicht so genau erinnern, wissen aber, dass sie von Norden nach Süden wandern müssen und deshalb bei Gelegenheit rechts abbiegen sollten. Deshalb halten Männer die Landkarte häufiger richtig herum - nur beraubt dieses Vermögen den männlichen Bergwanderer natürlich der Momente wahrer Überraschung und Spannung.«
Viele Grüße und bis bald, Melanie
bergziegen - 28. Jun, 14:59



Das war uns doch schon lange klar!
ich habe diesen Artikel heute auch schon mit einem kleinen Schmunzeln gelesen und gleich mal ausgeschnitten. Er erhält meine volle Zustimmung, ausser, dass ich mich durchaus im Stande fühle eine Wanderkarte richtig zu lesen, auch wenn ich sie dafür drehen muss ;-)
Bei dieser Gelegenheit gleich noch ein Paar genauere Infos für die Bahnfahrer; Wir sollten uns am Mittwoch, 1. August gegen 14 Uhr am Bahnhof Füssen treffen, fahren dann mit dem Bus zur Talstation von der Tegelbergbahn und klären dann mal wieder die Frage "Laufen oder Gondeln". Die erste Nacht sind wir im Tegelberghaus, direkt an der Bergstation.
Für den Rückweg; wir kommen am Sonntag den 05.August nach etwa 3 Std wandern in Oberammergau vom Berg runter. Ich würde also Züge ab 14 Uhr aussuchen.
Das wird toll!
Gruß Nina
Schön, dann hast Du ja schon richtig geplant!
Und wie geht es Dir sonst? Ist bestimmt toll für Dich den ersten Sommer einen richtigen Garten zu haben. Bei der Feuchtigkeit wächst bestimmt auch alles gut. Da freu` ich mich auch schon ganz besonders drauf, denn außer ein paar Kräutern geht im 5. Stock ohne Balkon recht wenig. Bei uns ist die Baugenehmigung nun seit drei Wochen eingereicht und wir sind in der Detailplanung – bald kannslosgehen :–)
Viele Grüße von Melanie