Zitate rund ums Wandern
»Der Weg ist das Ziel.«
Konfuzius
»Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.«
Johann Wolfgang von Goethe
»Es gibt noch viele Wege zu gehen... «
Robby Mörre
»Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.«
Josef Hofmiller
»Man muss sich einfache Ziele setzen, dann kann man sich komplizierte Umwege erlauben.«
Charles de Gaulle
»Nur aufs Ziel sehen verdirbt die Lust am Reisen.«
Friedrich Rückert
»Fürs Wandern kann man keine Regeln aufstellen, das ist das Schönste daran.«
Josef Hofmiller
»Das schönste an Wanderplänen ist, daß man sie umstoßen kann.«
Josef Hofmiller
»Walking is one of the first things an infant wants to do and one of the last any of us wants to give up doing…..Walking is the exercise that does not need a gym….It is the prescription without medicine, the weight control without diet and the cosmetic that can’t be found in a chemist….It is the tranquilliser without a pill, the therapy without a psychoanalyst and the holiday that does not cost a penny…What’s more, it does not pollute, consumes few natural resources and is highly efficient…Walking is convenient, it needs no special equipment, is self-regulating and inherently safe…..Walking is as natural as breathing.«
Aaron Sussman & Ruth Goode, The Magic of Walking, 1967
»Wandersehnsucht reißt mir am Herzen, wenn ich Bäume höre, die abends im Wind rauschen. Hört man still und lange zu, so zeigt auch die Wandersehnsucht ihren Kern und Sinn. Sie ist nicht Fortlaufenwollen vor dem Leid, wie es schien. Sie ist Sehnsucht nach Heimat, nach Gedächtnis der Mutter, nach neuen Gleichnissen des Lebens. Sie führt nach Hause. Jeder Weg führt nach Hause, jeder Schritt ist Geburt, jeder Schritt ist Tod, jedes Grab ist Mutter. So rauscht der Baum am Abend, wenn wir Angst vor unseren eigenen Kindergedanken haben. Bäume haben lange Gedanken, langatmige und ruhige, wie sie ein längeres Leben haben als wir. Sie sind weiser als wir, solange wir nicht auf sie hören. Aber wenn wir gelernt haben, die Bäume anzuhören, dann gewinnt gerade die Kürze und Schnelligkeit und Kinderhast unserer Gedanken eine Freudigkeit ohnegleichen. Wer gelernt hat, Bäumen zuzuhören, begehrt nicht mehr, ein Baum zu sein. Er begehrt nichts zu sein, als was er ist. Das ist Heimat. Das ist Glück.«
Hermann Hesse, Wanderung, Gesammelte Werke, Band 6
»Ich traf ihn an der Gabelung eines Weges. Er trug nichts bei sich als seinen Umhang und einen Stab; und auf seinem Antlitz lag ein Schleier von Schmerz. Wir grüßten einander, und ich sprach: ›Komm in mein Haus, und sei mein Gast.‹ Und er trat näher. Mein Weib und meine Kinder kamen uns an der Türschwelle entgegen; lächelnd blickte er sie an, und sie freuten sich über sein Kommen. Dann saßen wir gemeinsam am Tisch und fühlten uns glücklich mit ihm, denn es umhüllten ihn Ruhe und Geheimnis. Nach dem Abendmahl setzten wir uns um das Feuer, und ich fragte ihn nach seinen Wanderungen. In dieser Nacht hörten wir viele Geschichten, und auch am folgenden Tag - doch was ich nun wiedergebe, wurde aus der Schwere seines Lebens geboren, obwohl er selbst gütig war und nur seine Geschichten den Staub und die Mühsal seines Weges atmeten. Und als er nach drei Tagen wieder von uns ging, da spürten wir, daß der Gast uns nicht wirklich verlassen hatte; eher war es so, daß einer von uns draußen im Garten stand und noch nicht eingetreten war.«
Khalil Gibran, Der Wanderer
Diese Liste könnt Ihr gerne erweitern …
Konfuzius
»Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.«
Johann Wolfgang von Goethe
»Es gibt noch viele Wege zu gehen... «
Robby Mörre
»Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.«
Josef Hofmiller
»Man muss sich einfache Ziele setzen, dann kann man sich komplizierte Umwege erlauben.«
Charles de Gaulle
»Nur aufs Ziel sehen verdirbt die Lust am Reisen.«
Friedrich Rückert
»Fürs Wandern kann man keine Regeln aufstellen, das ist das Schönste daran.«
Josef Hofmiller
»Das schönste an Wanderplänen ist, daß man sie umstoßen kann.«
Josef Hofmiller
»Walking is one of the first things an infant wants to do and one of the last any of us wants to give up doing…..Walking is the exercise that does not need a gym….It is the prescription without medicine, the weight control without diet and the cosmetic that can’t be found in a chemist….It is the tranquilliser without a pill, the therapy without a psychoanalyst and the holiday that does not cost a penny…What’s more, it does not pollute, consumes few natural resources and is highly efficient…Walking is convenient, it needs no special equipment, is self-regulating and inherently safe…..Walking is as natural as breathing.«
Aaron Sussman & Ruth Goode, The Magic of Walking, 1967
»Wandersehnsucht reißt mir am Herzen, wenn ich Bäume höre, die abends im Wind rauschen. Hört man still und lange zu, so zeigt auch die Wandersehnsucht ihren Kern und Sinn. Sie ist nicht Fortlaufenwollen vor dem Leid, wie es schien. Sie ist Sehnsucht nach Heimat, nach Gedächtnis der Mutter, nach neuen Gleichnissen des Lebens. Sie führt nach Hause. Jeder Weg führt nach Hause, jeder Schritt ist Geburt, jeder Schritt ist Tod, jedes Grab ist Mutter. So rauscht der Baum am Abend, wenn wir Angst vor unseren eigenen Kindergedanken haben. Bäume haben lange Gedanken, langatmige und ruhige, wie sie ein längeres Leben haben als wir. Sie sind weiser als wir, solange wir nicht auf sie hören. Aber wenn wir gelernt haben, die Bäume anzuhören, dann gewinnt gerade die Kürze und Schnelligkeit und Kinderhast unserer Gedanken eine Freudigkeit ohnegleichen. Wer gelernt hat, Bäumen zuzuhören, begehrt nicht mehr, ein Baum zu sein. Er begehrt nichts zu sein, als was er ist. Das ist Heimat. Das ist Glück.«
Hermann Hesse, Wanderung, Gesammelte Werke, Band 6
»Ich traf ihn an der Gabelung eines Weges. Er trug nichts bei sich als seinen Umhang und einen Stab; und auf seinem Antlitz lag ein Schleier von Schmerz. Wir grüßten einander, und ich sprach: ›Komm in mein Haus, und sei mein Gast.‹ Und er trat näher. Mein Weib und meine Kinder kamen uns an der Türschwelle entgegen; lächelnd blickte er sie an, und sie freuten sich über sein Kommen. Dann saßen wir gemeinsam am Tisch und fühlten uns glücklich mit ihm, denn es umhüllten ihn Ruhe und Geheimnis. Nach dem Abendmahl setzten wir uns um das Feuer, und ich fragte ihn nach seinen Wanderungen. In dieser Nacht hörten wir viele Geschichten, und auch am folgenden Tag - doch was ich nun wiedergebe, wurde aus der Schwere seines Lebens geboren, obwohl er selbst gütig war und nur seine Geschichten den Staub und die Mühsal seines Weges atmeten. Und als er nach drei Tagen wieder von uns ging, da spürten wir, daß der Gast uns nicht wirklich verlassen hatte; eher war es so, daß einer von uns draußen im Garten stand und noch nicht eingetreten war.«
Khalil Gibran, Der Wanderer
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bergziegen - 14. Sep, 12:40


